- ⚡ Instant Withdraw
- 🔒 Licensed
- ₿ Crypto
Robo-Advisor Gebühren 2026: Wer kostet am wenigsten?
„Ab 0,25 Prozent“ klingt verlockend – doch was zahlst du wirklich? Wir rechnen jeden Robo Advisor auf Euro und Cent herunter, damit über Jahrzehnte kein Zehntelprozent unbemerkt an deiner Rendite nagt.
Top-Angebot sichern ▶Neben dem Robo Advisor: Unsere Top 5 Partner-Angebote
Ausgewählte Partner mit geprüfter Lizenz und transparenten Bonusbedingungen. Nur für Volljährige – setze ausschließlich Geld ein, dessen Verlust du verkraften kannst.
- 📱 Mobile App
- 🎯 Live Casino
- 💰 VIP
- 🔥 5000+ Games
- ⚡ Fast Payouts
- 🔒 Secure
- 🌍 Multi-language
- 24/7 Support
- 🎁 Loyalty
- ₿ Crypto Only
- 🔮 Anonymous
- ⚡ Instant
Konditionen auf einen Blick
Zwei kompakte Übersichten: Wie schnell wird ausgezahlt, und welche Zahlungswege stehen dir offen?
Auszahlung & Limits
| Anbieter | Auszahlung | Min. Einzahlung | Umsatz |
|---|---|---|---|
| Casino Royale | sofort | 10 $ | 35x |
| GoldBet Pro | bis 24 h | 20 $ | 40x |
| StarPlay | bis 12 h | 20 $ | 40x |
| LuxuryBet | bis 48 h | 0 $ | 45x |
| CryptoKing | sofort | 15 $ | 30x |
Zahlungswege im Check
| Anbieter | Karte | E-Wallet | Krypto |
|---|---|---|---|
| Casino Royale | ✔ | ✔ | ✔ |
| GoldBet Pro | ✔ | ✔ | ✘ |
| StarPlay | ✔ | ✔ | ✔ |
| LuxuryBet | ✔ | ✘ | ✘ |
| CryptoKing | ✘ | ✘ | ✔ |
Was ein Robo Advisor 2026 wirklich kostet: die Gebührenarten im Überblick
Wer heute einen Robo Advisor sucht, stößt schnell auf Werbeversprechen wie „ab 0,25 Prozent“ oder „ohne Depotgebühren“. Was davon am Ende tatsächlich auf deiner Abrechnung landet, ist eine ganz andere Frage. Die digitale Vermögensverwaltung ist zwar deutlich günstiger als die klassische Bankberatung, die Unterschiede zwischen den Anbietern sind jedoch größer, als viele denken. Über zwanzig oder dreißig Jahre können ein paar Zehntelprozentpunkte schnell einen fünfstelligen Betrag ausmachen. In diesem Ratgeber findest du einen strukturierten Gebührenvergleich für 2026, verständliche Rechenbeispiele und klare Kriterien, mit denen du das passende Angebot für deine Situation auswählst.
Bevor wir in den Anbietervergleich einsteigen, lohnt sich ein Blick auf die einzelnen Kostenbestandteile. Denn nur wer weiß, welche Gebühren überhaupt anfallen können, erkennt auch, wo sich ein Angebot schönrechnet.
1. Die Verwaltungsgebühr (Servicegebühr)
Das ist der zentrale Preis, den du für das automatisierte Portfolio-Management bezahlst. Die Gebühr wird als jährlicher Prozentsatz deines verwalteten Vermögens berechnet, in der Regel anteilig monatlich oder quartalsweise belastet. Typische Werte liegen 2026 zwischen etwa 0,25 und 1,0 Prozent pro Jahr. Manche Anbieter staffeln die Gebühr nach Anlagebetrag: Je mehr du investiert hast, desto niedriger wird der Prozentsatz.
2. Die Produktkosten (TER der ETFs)
Fast alle digitalen Vermögensverwalter setzen auf ETFs oder Indexfonds. Diese Fonds haben eigene laufende Kosten, die sogenannte Total Expense Ratio (TER). Sie wird nicht separat abgebucht, sondern direkt im Fondsvermögen verrechnet, und taucht deshalb auf keiner Rechnung auf. Je nach verwendeten ETFs liegen die Produktkosten meist zwischen 0,10 und 0,30 Prozent jährlich. Nachhaltige ETFs oder spezielle Anlageklassen wie Rohstoffe, Gold oder Immobilien sind oft etwas teurer.
3. Transaktions- und Depotkosten
Bei den meisten Angeboten sind Ordergebühren, Rebalancing und Depotführung in der Verwaltungsgebühr enthalten. Ganz selbstverständlich ist das aber nicht. Einige Anbieter weisen zusätzlich Transaktionskosten innerhalb der Fonds aus oder berechnen Spreads beim Kauf und Verkauf. Diese Kosten müssen laut MiFID-II-Vorgaben im Kostenausweis vor Vertragsabschluss offengelegt werden, und genau dieses Dokument solltest du aufmerksam lesen.
4. Sonstige Gebühren
Dazu gehören etwa Kosten für Depotüberträge, Papierauszüge, Sonderleistungen wie eine persönliche Beratung oder Gebühren für Auszahlungen. Im Alltag spielen diese Posten meist eine geringe Rolle, sie können aber bei einem späteren Anbieterwechsel relevant werden.
Die wichtigste Kennzahl: Rechne immer mit den Gesamtkosten, also Verwaltungsgebühr plus Produktkosten plus eventuelle Transaktionskosten. Ein Anbieter mit 0,45 Prozent Servicegebühr und teuren ETFs kann unterm Strich teurer sein als einer mit 0,60 Prozent All-in-Preis.
Gebührenvergleich 2026: Die wichtigsten Anbieter im Überblick
Die folgende Tabelle fasst die Konditionen bekannter digitaler Vermögensverwalter in Deutschland zusammen. Die Angaben beruhen auf öffentlich verfügbaren Preisverzeichnissen und Kosteninformationen der Anbieter (Stand: Anfang 2026). Da sich Preismodelle regelmäßig ändern und Aktionen hinzukommen, sind alle Werte als Orientierung zu verstehen. Prüfe vor Vertragsabschluss immer die aktuellen Daten direkt beim Anbieter.
| Anbieter | Verwaltungsgebühr p. a. (ca.) | Produktkosten p. a. (ca.) | Gesamtkosten p. a. (ca.) | Mindestanlage | Sparplan ab |
|---|---|---|---|---|---|
| growney | 0,39 – 0,59 % | 0,10 – 0,20 % | 0,50 – 0,75 % | keine | 25 € |
| quirion | 0,48 % | 0,15 – 0,25 % | 0,65 – 0,75 % | keine | 25 € |
| Scalable Capital Wealth | 0,75 % (inkl. Transaktionen) | ca. 0,20 % | ca. 0,95 % | niedrig | 20 € |
| Ginmon | ca. 0,75 % | 0,15 – 0,25 % | 0,90 – 1,00 % | keine | 50 € |
| VisualVest | 0,60 % | 0,15 – 0,30 % | 0,75 – 0,90 % | keine | 25 € |
| Oskar | ca. 0,60 – 1,00 % (Staffelung) | ca. 0,10 – 0,20 % | 0,70 – 1,20 % | keine | 25 € |
| Gerd Kommer Invest | ca. 0,80 – 1,00 % | ca. 0,20 % | 1,00 – 1,20 % | höher (je nach Modell) | je nach Modell |
| Liqid | 0,50 – 0,95 % (staffelnd) | 0,15 – 0,30 % | 0,65 – 1,25 % | ab mittlerem fünfstelligem Betrag | teils möglich |
Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Gesamtkosten sind gerundete Schätzwerte auf Basis typischer Portfolios und können je nach Strategie, Risikostufe und Anlagebetrag abweichen.
Was die Tabelle zeigt
Auf den ersten Blick sind die Unterschiede überschaubar, doch sie summieren sich. Die günstigsten Angebote landen im Bereich von etwa 0,5 bis 0,75 Prozent Gesamtkosten jährlich. Am oberen Ende der Skala stehen Anbieter, die zusätzlich zu ETFs auch aktive Komponenten, Faktorstrategien oder ein persönliches Beratungsteam bieten. Diese Mehrleistung kann ihren Preis wert sein, muss es aber nicht.
Auffällig ist außerdem: Die Mindestanlage spielt 2026 kaum noch eine Rolle. Die meisten Plattformen akzeptieren bereits kleine Beträge oder Sparpläne ab 20 bis 50 Euro monatlich. Nur Premium-Anbieter, die sich eher an vermögende Kunden richten, verlangen einen höheren Einstiegsbetrag. Bei Liqid zum Beispiel ist das Wealth-Angebot klar auf größere Vermögen zugeschnitten.
Staffelpreise: Wann sie sich lohnen
Einige Anbieter senken ihre Gebühr ab bestimmten Vermögensschwellen, etwa ab 50.000 oder 100.000 Euro. Für Einsteiger mit kleinem Startkapital ist das zunächst irrelevant. Hast du jedoch eine größere Einmalanlage geplant, etwa aus einer Erbschaft oder einem Immobilienverkauf, kann ein gestaffeltes Modell schnell günstiger sein als ein Flatrate-Preis. Rechne in diesem Fall immer mit deinem konkreten Anlagebetrag.
Rechenbeispiele: So stark wirken sich Gebühren über die Jahre aus
Prozentangaben wirken abstrakt. Erst in Euro wird deutlich, wie viel Geld die Kostenstruktur über die Jahre kostet. Die folgenden Beispiele basieren auf vereinfachten Annahmen und sollen ein Gefühl für die Größenordnung vermitteln.
Beispiel 1: Einmalanlage von 10.000 Euro
Du legst 10.000 Euro an. Bei Gesamtkosten von 0,95 Prozent zahlst du im ersten Jahr rund 95 Euro. Bei einem günstigen Anbieter mit 0,55 Prozent sind es 55 Euro. Die Differenz von 40 Euro klingt zunächst nach wenig. Doch die Gebühren wachsen mit deinem Depot mit, und das Geld, das du an Kosten zahlst, fehlt dir zusätzlich beim Zinseszinseffekt.
Beispiel 2: Sparplan über 25 Jahre
Nehmen wir an, du sparst 300 Euro monatlich über 25 Jahre. Die Bruttorendite eines breit gestreuten Aktien-ETF-Portfolios liege bei angenommenen 6,5 Prozent pro Jahr.
- Gesamtkosten 0,5 Prozent (Nettorendite 6,0 Prozent): Endvermögen rund 208.000 Euro
- Gesamtkosten 1,0 Prozent (Nettorendite 5,5 Prozent): Endvermögen rund 193.000 Euro
Der Unterschied von einem halben Prozentpunkt kostet dich in diesem Szenario rund 15.000 Euro. Eingezahlt hast du in beiden Fällen 90.000 Euro. Gemessen am Ertrag macht die Kostendifferenz also einen spürbaren Anteil aus.
Beispiel 3: Größeres Vermögen
Bei einem Vermögen von 250.000 Euro bedeuten 0,4 Prozentpunkte Unterschied bereits 1.000 Euro pro Jahr. Spätestens hier lohnt es sich, Staffelmodelle, Sonderkonditionen und Alternativen wie ein selbst verwaltetes ETF-Depot ernsthaft zu vergleichen.
Was du aus den Beispielen mitnehmen solltest
Gebühren sind der einzige Renditefaktor, den du sicher kontrollieren kannst. Die Entwicklung der Märkte kennt niemand im Voraus, die Kosten dagegen stehen fest. Das heißt aber nicht, dass automatisch der billigste Anbieter der beste ist. Wenn eine etwas teurere Lösung dafür sorgt, dass du in einem Börsencrash nicht in Panik verkaufst oder überhaupt erst konsequent sparst, kann sie sich lohnen. Entscheidend ist das Verhältnis aus Preis und Nutzen.
Versteckte Kosten erkennen: Darauf solltest du achten
„Versteckt“ sind die Kosten bei seriösen Anbietern im rechtlichen Sinne nicht, denn alles muss offengelegt werden. Praktisch übersehen viele Anleger aber einige Posten, weil sie im Kleingedruckten oder in separaten Dokumenten stehen.
Produktkosten werden in der Werbung oft weggelassen
Viele Werbebanner nennen nur die Verwaltungsgebühr. Die TER der verwendeten ETFs steht erst im Kostenausweis. Ein Robo Advisor mit 0,45 Prozent Servicegebühr klingt günstiger als einer mit 0,60 Prozent, liegt aber eventuell gleichauf oder sogar darüber, wenn die Fonds im Portfolio teurer sind.
Kosten nachhaltiger Portfolios
ESG- und SRI-ETFs haben meist eine etwas höhere TER als klassische Weltindex-Fonds. Wer ein nachhaltiges Portfolio wählt, sollte daher mit 0,05 bis 0,15 Prozentpunkten Mehrkosten rechnen. Das ist kein Grund, auf Nachhaltigkeit zu verzichten, aber ein Faktor für deine Kalkulation.
Cash-Quote und Geldmarkt-Anteile
Manche Strategien halten einen Teil des Vermögens als Barreserve oder in Geldmarkt-ETFs. Auch auf diesen Anteil zahlst du in der Regel die volle Verwaltungsgebühr. Bei einer hohen Cash-Quote zahlst du dann für die Verwaltung von Geld, das kaum Rendite bringt. In Zeiten höherer Zinsen ist das weniger problematisch, bei niedrigen Zinsen kann es die Nettorendite aber deutlich drücken.
Rebalancing und Steuern
Regelmäßiges Rebalancing ist sinnvoll, um das Risikoprofil stabil zu halten. Jeder Verkauf mit Gewinn kann jedoch Steuern auslösen, sobald dein Sparerpauschbetrag ausgeschöpft ist. Gute Anbieter rebalancieren steueroptimiert, etwa indem sie neue Einzahlungen gezielt in untergewichtete Anlageklassen lenken, statt Positionen zu verkaufen. Frag nach, wie dein Anbieter vorgeht.
Kosten beim Wechsel oder bei der Auflösung
Ein Depotübertrag zu einem anderen Anbieter ist häufig nicht möglich, weil die verwendeten Fonds oder Anteilsklassen nicht überall handelbar sind. In diesem Fall musst du verkaufen und auf realisierte Gewinne Abgeltungssteuer zahlen. Das ist keine direkte Gebühr, kann aber teuer werden. Wähle deinen Anbieter daher mit einer langfristigen Perspektive.
Checkliste für den Kostenvergleich
- Verwaltungsgebühr in Prozent pro Jahr, inklusive aller Staffeln
- Durchschnittliche TER der Fonds im gewünschten Portfolio
- Transaktions- und Fremdkosten laut Kosteninformation
- Gebühren für Auszahlungen, Überträge oder Zusatzleistungen
- Höhe der Cash-Quote in der gewählten Strategie
- Gesamtkosten in Euro für deinen konkreten Anlagebetrag
Günstig ist nicht alles: Strategie, Sicherheit und Service
Wer ausschließlich auf den Preis schaut, übersieht wichtige Qualitätsmerkmale. Ein Robo Advisor ist ein langfristiger Partner für deine Geldanlage, oft über Jahrzehnte. Deshalb solltest du neben den Kosten auch die folgenden Punkte in deine Bewertung einbeziehen.
Anlagestrategie und Diversifikation
Die meisten Anbieter verfolgen eine passive Strategie: Sie investieren breit gestreut in Aktien und Anleihen über ETFs, die weltweit Tausende Unternehmen abbilden. Je nach Risikoprofil verschiebt sich der Aktienanteil, typischerweise zwischen 10 und 100 Prozent. Einige Anbieter ergänzen das Portfolio um Rohstoffe, Gold oder Immobilien-ETFs, andere setzen auf Faktorstrategien wie Value oder Small Caps. Wieder andere arbeiten mit dynamischen Risikomodellen, die bei hoher Volatilität automatisch umschichten.
Keine dieser Strategien ist per se überlegen. Wichtig ist, dass du sie verstehst und dass sie zu deiner Risikobereitschaft passt. Eine aktive Steuerung kostet in der Regel mehr, und ob sie langfristig einen Mehrwert bringt, ist wissenschaftlich umstritten.
Sicherheit deines Geldes
Ein häufiges Missverständnis: Dein Geld liegt nicht beim Robo Advisor selbst, sondern bei einer Depotbank. ETFs sind Sondervermögen und im Falle einer Insolvenz des Fondsanbieters oder der Bank geschützt. Bargeld auf dem Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank abgesichert.
Achte darauf, dass der Anbieter eine Zulassung der BaFin besitzt, etwa als Finanzportfolioverwalter nach dem Wertpapierinstitutsgesetz, oder als vertraglich gebundener Vermittler unter dem Haftungsdach eines zugelassenen Instituts arbeitet. Diese Information findest du im Impressum oder in der BaFin-Unternehmensdatenbank. Eine klare Regulierung ist für deine Sicherheit wichtiger als jeder Zehntelprozentpunkt.
App, Bedienung und Transparenz
Eine übersichtliche App und ein verständliches Online-Dashboard sind 2026 Standard, die Qualität unterscheidet sich trotzdem. Kannst du jederzeit sehen, wie dein Portfolio zusammengesetzt ist? Werden Kosten in Euro ausgewiesen? Lassen sich Sparpläne flexibel anpassen oder pausieren? Gerade wenn du monatlich sparst, ist eine einfache Bedienung ein echter Vorteil, denn sie senkt die Hürde, dabeizubleiben.
Kundenservice und Beratung
Bei rein digitalen Lösungen ist der Service meist auf E-Mail und Chat beschränkt. Premium-Anbieter bieten teils persönliche Ansprechpartner oder Telefonberatung. Ob dir das einen Aufpreis wert ist, hängt von deinem Wissensstand ab. Ich empfehle Einsteigern, mindestens einmal den Support zu testen, bevor sie größere Summen anlegen. Die Antwortzeit und Qualität verraten viel über einen Anbieter.
Erfahrung und Stabilität des Anbieters
Der Markt für digitale Vermögensverwaltung hat sich konsolidiert. Einige Anbieter wurden übernommen, andere haben ihr Geschäft eingestellt. Ein etablierter Anbieter mit mehreren Milliarden Euro verwaltetem Vermögen und einer starken Bank im Hintergrund bietet mehr Planungssicherheit. Zwar ist dein Vermögen als Sondervermögen ohnehin geschützt, ein erzwungener Wechsel ist aber lästig und kann, wie oben beschrieben, steuerliche Folgen haben.
Sonderfälle: Kinderdepot, Firmendepot und nachhaltige Portfolios
Nicht jeder möchte nur für sich selbst anlegen. Viele Anbieter haben ihr Angebot in den letzten Jahren erweitert. Auch hier lohnt ein genauer Blick auf die Gebühren.
Kinderdepot: Vermögen für die nächste Generation
Ein Kinderdepot ist eine beliebte Möglichkeit, früh Vermögen für den Nachwuchs aufzubauen. Weil der Anlagehorizont oft 15 bis 20 Jahre beträgt, wirken sich Kosten hier besonders stark aus. Mehrere Anbieter, darunter growney, quirion und VisualVest, bieten spezielle Junior-Depots an, meist zu denselben oder sogar reduzierten Konditionen wie das reguläre Depot. Einige verzichten bei Kinderdepots ganz auf die Verwaltungsgebühr oder gewähren Familienrabatte.
Beachte: Das Geld in einem Kinderdepot gehört rechtlich dem Kind. Mit dem 18. Geburtstag kann es frei darüber verfügen. Außerdem kann das Kind den Sparerpauschbetrag und gegebenenfalls den Grundfreibetrag nutzen, was steuerliche Vorteile bringt. Allerdings kann das Vermögen bei BAföG-Anträgen angerechnet werden.
Firmendepot: Liquidität im Unternehmen anlegen
Für GmbHs, UGs oder Holdings ist ein Firmendepot interessant, um überschüssige Liquidität renditeorientiert anzulegen. Nicht alle Anbieter haben diese Option. Wo sie verfügbar ist, gelten oft eigene Konditionen und teils höhere Mindestbeträge. Zudem ist die steuerliche Behandlung eine andere als im Privatvermögen, etwa durch die Teilfreistellung für Kapitalgesellschaften. Ein Gespräch mit deinem Steuerberater vor der ersten Einzahlung ist hier dringend zu empfehlen.
Nachhaltige Portfolios
Nahezu jeder Anbieter hat inzwischen ESG- oder SRI-Varianten im Angebot. Die verwendeten Indizes schließen Unternehmen aus kontroversen Branchen aus und gewichten Firmen mit guter Nachhaltigkeitsbewertung stärker. Wie oben erwähnt, liegen die Produktkosten meist leicht höher. Achte auch darauf, wie streng die Kriterien tatsächlich sind: Manche „nachhaltigen“ Produkte unterscheiden sich kaum vom Standardindex, andere sind deutlich restriktiver und dadurch weniger breit diversifiziert.
Tagesgeld- und Geldmarktlösungen
Einige Plattformen bieten zusätzlich Zinsprodukte oder reine Geldmarkt-Portfolios für das Parken kurzfristiger Liquidität an. Diese sind oft gebührenfrei oder sehr günstig, da sie als Kundenmagnet dienen. Für deinen Notgroschen kann das praktisch sein, eine langfristige Altersvorsorge ersetzen sie aber nicht.
Unsere Empfehlung: Welcher Anbieter passt zu wem?
Eine pauschale Empfehlung, die für alle passt, gibt es nicht. Je nach Ausgangslage sind unterschiedliche Anbieter sinnvoll. Die folgende Einordnung basiert auf den Kostenstrukturen, der Produktvielfalt und den Rahmenbedingungen der Anbieter. Sie ersetzt keinen ausführlichen Testbericht und keine individuelle Beratung, hilft dir aber bei der Vorauswahl.
Für kostenbewusste Einsteiger
Wenn du mit kleinen Sparraten startest und vor allem günstig und einfach in einen breit gestreuten Weltportfolio-Mix investieren willst, gehören growney und quirion zu den spannendsten Kandidaten. Beide setzen auf klassische passive ETF-Strategien, haben keine Mindestanlage und transparente Preise. Für einen Robo Advisor im unteren Kostenbereich bekommst du hier ein solides Grundgerüst ohne unnötige Extras.
Für Anleger mit Interesse an aktiver Risikosteuerung
Scalable Capital Wealth arbeitet mit einem dynamischen Risikomanagement, das das Portfolio je nach Marktlage anpasst. Das kostet etwas mehr als eine rein statische Strategie. Wenn dir das Konzept einleuchtet und dich eine Schwankungsbegrenzung ruhiger schlafen lässt, kann der Aufpreis gerechtfertigt sein. Prüfe aber nüchtern, ob du diese Steuerung wirklich brauchst.
Für wissenschaftlich orientierte Anleger
Ginmon und Gerd Kommer Invest setzen auf Faktorstrategien und eine evidenzbasierte Portfoliokonstruktion mit Value- und Small-Cap-Tilts. Die Kosten liegen eher im mittleren bis oberen Bereich. Dafür bekommst du ein Portfolio, das über einen einfachen Weltindex hinausgeht. Ob sich die Faktorprämien in Zukunft auszahlen, kann niemand garantieren; über sehr lange Zeiträume sprechen historische Daten aber dafür.
Für Kunden einer Hausbank-Gruppe
VisualVest gehört zur Union Investment und damit zur genossenschaftlichen Finanzgruppe. Wer Wert auf einen großen, etablierten Konzern im Hintergrund legt und zugleich ein digitales Produkt möchte, findet hier einen soliden Kompromiss aus Preis und Sicherheit.
Für vermögende Anleger
Ab sechsstelligen Beträgen werden Staffelmodelle interessant. Liqid und andere Premium-Anbieter bieten mit wachsendem Vermögen sinkende Gebühren, persönliche Betreuung und zusätzliche Anlageklassen. Vergleiche hier aber unbedingt auch mit einem selbst verwalteten ETF-Depot bei einem Neobroker, denn bei großen Summen machen schon kleine Prozentunterschiede viel Geld aus.
Und wann lohnt sich gar kein Robo Advisor?
Wenn du dich gern mit Geldanlage beschäftigst, ein einfaches Zwei-ETF-Portfolio selbst rebalancieren kannst und die Disziplin hast, auch in Krisen nicht zu verkaufen, ist ein eigenes ETF-Depot die günstigste Lösung. Die Kosten beschränken sich dann auf die TER der ETFs und eventuell geringe Ordergebühren. Ein Robo Advisor lohnt sich dagegen besonders für alle, die Zeit sparen, Entscheidungen auslagern und emotionale Fehler vermeiden möchten.
So gehst du bei der Auswahl vor
- Lege deinen Anlagebetrag und deine monatliche Sparrate fest.
- Bestimme deine Risikobereitschaft und deinen Anlagehorizont.
- Vergleiche die Gesamtkosten in Euro für dein Szenario.
- Prüfe Regulierung, Depotbank und Einlagensicherung.
- Teste die App und den Kundenservice mit einem kleinen Betrag.
- Erhöhe die Anlage schrittweise, wenn du zufrieden bist.
Mit diesem Vorgehen findest du einen Anbieter, der nicht nur günstig ist, sondern auch langfristig zu dir passt. Weitere Details zu einzelnen Plattformen findest du in unseren ausführlichen Anbieter-Testberichten.
Retro-Arcade: Drei Mini-Spiele
Reine Unterhaltung ohne Einsatz – teste dein Glück und entdecke nebenbei die Aktionen unserer Partner.
Neon-Slot
Drei gleiche Symbole bringen den Jackpot-Hinweis.
🎡 Glücksrad
Ein Dreh zeigt dir, welche Aktion heute zu dir passt.
- 100% Bonus
- 50 Free Spins
- Cashback
- VIP-Status
- 200 Free Spins
- Crypto Boost
Hot/Cold Streaks
Welche Partner laufen gerade heiß? Aktualisiere die Serien-Anzeige.
Häufige Fragen
Gemessen an den Gesamtkosten liegen Anbieter wie growney und quirion im unteren Bereich, mit etwa 0,5 bis 0,75 Prozent pro Jahr inklusive ETF-Kosten. Welcher Anbieter für dich am günstigsten ist, hängt jedoch von deinem Anlagebetrag, der gewählten Strategie und eventuellen Staffelpreisen ab. Rechne immer mit deinem konkreten Betrag und vergleiche die Gesamtkosten in Euro, nicht nur die beworbene Verwaltungsgebühr.
In den meisten Fällen nein. Die laufenden Kosten der ETFs (TER) kommen zur Verwaltungsgebühr hinzu und werden direkt im Fondsvermögen verrechnet. Sie liegen typischerweise bei 0,10 bis 0,30 Prozent pro Jahr. Einige Anbieter werben zwar mit All-in-Preisen, meinen damit aber meist nur Transaktions- und Depotkosten. Der gesetzlich vorgeschriebene Kostenausweis vor Vertragsabschluss zeigt dir die vollständige Aufstellung.
Bei den meisten Anbietern gibt es 2026 keine oder nur eine sehr niedrige Mindestanlage. Sparpläne sind häufig schon ab 20 bis 50 Euro monatlich möglich. Ausnahmen sind Premium-Angebote für vermögende Kunden, bei denen der Einstieg teils erst ab einem fünf- oder sechsstelligen Betrag möglich ist.
Dein Geld wird bei einer Depotbank verwahrt, nicht beim Anbieter selbst. ETFs gelten als Sondervermögen und sind bei einer Insolvenz geschützt. Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 Euro abgesichert. Achte zusätzlich darauf, dass der Anbieter von der BaFin reguliert ist. Das Marktrisiko, also Kursschwankungen, trägst du allerdings immer selbst.
Grundsätzlich ja, die meisten Verträge sind täglich kündbar. Ein Depotübertrag ist aber oft nicht möglich, weil die verwendeten Fonds nicht bei jedem Anbieter verfügbar sind. Dann müssen die Anteile verkauft werden, und auf realisierte Gewinne fällt Abgeltungssteuer an, sofern dein Sparerpauschbetrag ausgeschöpft ist. Ein Wechsel sollte daher gut überlegt sein.
Ein selbst verwalteter ETF-Sparplan ist fast immer günstiger, da die Verwaltungsgebühr entfällt. Dafür musst du Portfolio-Auswahl, Rebalancing und die Disziplin in Krisenzeiten selbst übernehmen. Wenn du dir das nicht zutraust oder keine Zeit investieren möchtest, kann die Mehrgebühr durch vermiedene Fehler und konsequentes Sparen schnell wieder ausgeglichen werden. Für erfahrene Anleger mit wenig Bedarf an Unterstützung ist das eigene Depot meist die bessere Wahl.




